Astrazeneca: Falsche Argumentation

Der COVID-19-Impfstoff AstraZeneca wurde zunächst nur für die Impfung von Personen von 18 bis 64 Jahren empfohlen.

Begründet wurde die Altersbeschränkung mit unzureichende Daten aus der Zulassungsstudie zur Schutzwirkung im höheren Lebensalter.

Dann traten tödliche Nebenwirkungen, insbesondere bei jüngeren Frauen, auf.

Nun soll der Impfstoff nur noch bei Menschen ab 60 eingesetzt werden.

Neue Daten?

Man fragt sich: Wo kommen die neuen Daten für ältere Menschen her, wenn diese nicht mit AstraZeneca geimpft wurden?

Die Änderung der Impfempfehlung erfolgte nur, um den Impfstoff weiter verwenden zu können.

Es ist ja so praktisch: Jetzt wo der Impfstoff für Menschen unter 60 Jahren nicht mehr geeignet ist, ist er für über 60 jährige super geeignet.

Wer soll das glauben?

Jens Spahn preist die neue Regelung, dass nun über 60 jährige außerhalb der Impfreihenfolge geimpft werden können, als ganz großen Sicherheitsgewinn an.

Wer glaubt noch Jens Spahn? Jens Spahn hat in der Maskenaffäre seine Glaubwürdigkeit schon hinreichend bewiesen.

Transparenz?

Merkel verspricht volle Transparenz zur Wiederherstellung des Vertrauens und macht genau das Gegenteil: Astrazeneca nur noch für über 60-Jährige: Merkel wusste es schon Tage vorher .

Wem kann man noch glauben?

Astrazeneca heißt jetzt Vaxzevria 1

Astrazeneca wurde in Vaxzevria umbenannt.

Die Umbenennung und der zeitliche Zusammenhang mit den tödlichen Impffolgen ist natürlich nur Zufall.

Niemand will damit die Bürger täuschen …

31.03.2021 Saarland setzt AstraZeneca aus

AstraZeneca-Einsatz vorerst auf Eis

AstraZeneca darf im Saarland nicht geimpft werden. Auch nicht die über 60 jährigen!

Die Sicherheit scheint wohl doch nicht abschließend geklärt.

31.03.2021 WHO und Ema widersprechen

WHO und Ema widersprechen Altersbeschränkung bei AstraZeneca

WHO und Ema widersprechen der von der ständigen Impfkommission (STIKO) ausgesprochenen Altersbeschränkung bei AstraZeneca.

AM 31.03.2021 sagte die EMA Chefin Emer Cooke:

Die Überprüfung von neuen Hinweisen auf Blutgerinnsel laufe noch. Bisher habe die Überprüfung keine besonderen Risikofaktoren ergeben, etwa Alter, Geschlecht oder frühere Blutgerinnsel, fügte sie hinzu. “Ein ursächlicher Zusammenhang mit dem Impfstoff ist nicht bewiesen, aber er ist möglich und die weitere Analyse läuft.”

Dies heißt aber auch, Unterschiede nach Alter gibt es aus Sicht der EMA nicht. Wieso ist die STIKO in ihrer Analyse schneller? Wieso kommt die STIKO zur Unbedenklichkeit ab 60 Jahren?

Bei all den Widersprüchen muss man sich fragen, welche Interessen die handelnden Organisationen vertreten und auch selbst haben.

Die WHO ist an einer schnellen Impfung der Weltbevölkerung interessiert. Die Aussetzung von Impfstoffen stört da nur.

Auch die EMA ist nach dem Beschaffungsdesaster der Europäischen Union beim Impfstoff an einer möglichst schnellen Impfung der europäischen Bürger interessiert. Auch hier stört die Aussetzung eines Impfstoffes nur.

WHO, EMA und der Staat haben ein Interesse an einer möglichst schnellen Impfung. Impffolgen werden in Kauf genommen. Bei über 65.000 vermeidbaren Toten fallen ein paar Impftote ohnehin nicht weiter ins Gewicht.

Die Bundesregierung und die Parteien haben darüber hinaus ein besonderes Interesse an einer schnellen Impfung. Nur wenn Sie ihr Versprechen bis zur Bundestagswahl allen ein Impfangebot gemacht zu haben halten, wird die Bundestagswahl kein Desaster.

Widersprüche ohne Ende

Wem soll man noch glauben?

Warum die Umbenennung jetzt?

Ich habe das Vertrauen in die handelnden Personen verloren und damit auch in Astrazeneca/Vaxzevria. Ich werde mich damit nicht impfen lassen.

Freie Wahl des Impfstoff

Nur die freie Wahl eines Impfstoff kann das Vertrauen wiederherstellen.

Diese Vertrauen ist wichtig, damit sich möglichst viele Bürger impfen lassen.

Denn nur so läßt sich die Pandemie bekämpfen.


  1. https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/corona-astrazeneca-neuer-name-vaxzevria-100.html ↩︎