Mossele als Virusvariantengebiet eingestuft

Strenge Regeln aber keine stationären Grenzkontrollen

Der Kölner Stadtanzeiger berichtete am 02.03.2021 im Beitrag Zünglein an der Waage: Strengere Regeln für die Einreise aus Moselle, dass die französischen Grenzregion als sogenanntes Virusvariantengebiet eingestuft wurde. Die erfolgte wegen der Verbreitung der südafrikanischen Corona Variante, die bereits für über 60% der Corona Fälle verantwortlich ist. Laut Kölner Stadtanzeiger sind keine stationären Grenzkontrollen geplant, sondern nur stichprobenartige Kontrollen durch die Bundespolizei.

Die südafrikanischen Corona Variante soll hoch ansteckend sein.

Meine Lebenserfahrung sagt mir, dass ohne fest eingerichtete Grenzkontrollen die strengen Regeln kaum eingehalten werden.

Die Bundesregierung gefährdet auf dem Altar der europäischen Freizügigkeit Menschenleben.

Das ist verantwortungslos.

Länder, wie beispielsweise Japan, die auf konsequente Abschottung und Kontrolle gesetzt haben, haben weniger als 10% COVID-19 Todesfälle wie Deutschland. Siehe auch 65.000 Tote wären vermeidbar gewesen .

Die Bundesregierung und die Ministerkonferenz haben in einem Jahr nichts dazu gelernt.

Obwohl die Infektionszahlen - vermutlich wegen der ansteckenderen Varianten - wieder steigt, werden keine wirksamen Schutzmaßnahmen ergriffen. Im Gegenteil: Maßnahmen, wie die Erklärung Mossele zum Virusvariantengebiet ohne Schutzmaßnahmen, sind reine Alibi Maßnahmen. Ebenso die Öffnungsdiskussionen. Genau wie im Herbst: Wieder zu früh.

Die Seuche tötet.

Zumindest solange, bis genügend Menschen geimpft sind. Aber auch da versagt die Politik. Siehe auch Impfquoten Desaster .