Laschet Kanzlerkandidat

ohne Rückendeckung der Parteibasis

Lascht ist nach einer unwürdigen Woche in einer chaotischen Sitzung zum Kanzlerkandidat der Union gewählt worden.

Kandidat der Parteispitze

31 Stimmen für Armin Laschet, 9 Stimmen für Markus Söder, 6 Enthaltungen. 77 Prozent meldete das Konrad-Adenauer-Haus. Unter Berücksichtigung der Enthaltungen sind es jedoch nur 67 Prozent.

Der Kölner Stadt-Anzeiger schrieb in seiner Ausgabe vom 13. April 2021 Der Kandidat der Spitze. Und selbst in der Parteispitze hat er nicht die volle Rückendeckung.

Und glaubt man den Medienberichten steht von den Landesverbänden nur ein Landesverband hinter Laschet; wenig überraschend, der NRW-Landesverband.

Rückhalt hat Laschet nur in NRW und den alten CDU Männern. Das wird nicht reichen.

Umfrage beim tagesspiegel.de

Aktuelle Umfrage beim tagesspiegel.de (15:40):

Name Partei Prozente
Annalena Baerbock Grüne 30,5%
Olaf Scholz SPD 16,0%
Armin Laschet CDU 12,0%
Weiß nicht 41,5%

Da liegt Laschet noch hinter Olaf Scholz!

Wie will Laschet die Bürger überzeugen ihn zu wählen, wenn nicht mal das Spitzengremium zu 100% hinter ihm steht und von der eigenen CDU/CSU Basis nur eine Minderheit?

Fehlende Führung

In der Frage der Kanzlerkandidatur hat Laschet keine Führungsqualität bewiesen.

Auch in der Sendung bei Markus Lanz wirkte Laschet hilflos. Markus Lanz über Laschet-Interview: „Seine Ratlosigkeit war mit Händen zu greifen“ .

Laschet ist für eine Woche CDU Selbstbeschäftigung, statt Pandemiebekämpfung, verantwortlich. Laschet ist mit verantwortlich für über drei Wochen Verzögerung bei der Pandemiebekämpfung (Verschärfung Infektionsschutzgesetz).

Als NRW Ministerpräsident hätte er in dieser Zeit für NRW schärfere Maßnahmen beschließen können. Dies hat er nicht getan, Laschet besitzt keine Führungsqualität.

Kann Laschet Kanzler?

Schon im Februar fragte ich: Kann Laschet Kanzler und kam zu dem Schluss: Nein kann er nicht.

Dieser Eindruck hat sich verfestigt.

Pyrrhussieg

Wenn Laschet nicht ein wirklich überzeugendes und wegweisendes Wahlprogramm aufstellt und sich die anderen Parteien keine gravierenden Fehler im Wahlkampf leisten, wird die Union mit diesem Kanzlerkandidaten verlieren.

Und dann wäre Laschets Sieg bei der Kandidatenkür ein Pyrrhussieg , nicht nur für ihn.