Mieten steigen weiter!

Hohe Mieten und geringe Eigentumsquote gefährdet sozialen Frieden.

Infografik: Mieten in Städten teils drastisch gestiegen | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista.  Autor: Matthias Janson . Zuletzt abgerufen am 24.08.2021.

Die Mieten steigen weiter. Insbesondere in den deutschen Großstädten sind die Mieten extrem hoch.

Auch die Wohnungsnebenkosten steigen. Im Juni 2021 lagen die Wohnungsnebenkosten um 2,1 % über dem Vorjahresmonats.

Besonders fatal: 57,9 Prozent der Bürger leben zur Miete und sind damit von den steigenden Mieten betroffen.

In Hamburg liegt die Eigentumsquote unter einem Viertel, das heißt rund 75% wohnen zur Miete und sind daher von den steigenden Mieten betroffen. Noch schlechter steht Berlin da, dort leben über 85% zur Miete.

Laut FAZ gibt in Großstädten jeder zweite 30% seinen Nettoeinkommens für die Miete aus. Ein Viertel muss 40% seines Nettoeinkommens für die Warmmiete aufwenden. Und 12% müssen sogar 50% ihres Nettoeinkommens für die Warmmiete aufwenden.

Die steigenden Mieten in Verbindung mit der geringen Eigentumsquote stellt einen hohen sozialen Sprengsatz dar und gefährdet des sozialen Frieden.

Vergleich Wohneigentum: Platz 63 von 70

Position Land Eigentumsquote in Prozent Datum
1 Romania 96.1 % 2019
2 Hungary 91.3 % 2020
3 Slovakia 90.9 % 2019
4 Singapore 87.9 % 2020
5 Cuba 90.0 % 2014
6 Vietnam 90.0 % 2020
7 Lithuania 90.3 % 2019
8 Croatia 89.7 % 2019
9 China 89.68 % 2018
17 Poland 84.2 % 2019
29 Spain 76.2 % 2019
32 Greece 74.6% 2020
38 Italy 72.4 2019
50 France 64.1 % 2019
63 Germany 51.1 % 2019
70 North_Korea 0 % 2014
List of countries by home ownership rate, Autor: Wikipedia, 13.07.2021,. Abbgerufen am 24.08.2021.

Im internationalen Vergleich schneidet Deutschland beim Wohneigentum besonders schlecht mit Platz 63 von 70 ab.

Deutlich besser als Deutschland sind Spanien (76,2%), Griechenland (74,6 %) und Italien (72,4%). Auch Frankreich liegt mit 64,1% deutlich vor Deutschland (51,1 %).



Siehe auch: WOHNEIGENTUMSPOLITIK IN EUROPA . Ein Gutachten des Instituts der deutschen Wirtschaft erstellt im Auftrag der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit Pekka Sagner / Michael Voigtländer