Wie viel ist ein Leben Wert? (5)

3 1/2 Jahre für tödlichen Raserunfall

Der Kölner Stadt-Anzeiger berichtet in seiner Ausgabe vom 7. April 2021, Seite 14 im Artikel Dreieinhalb Jahre Gefängnis für Raser von einem Urteil des Landgerichts Ingoldstadt gegen einen 24-Jährigen, der mit mehr als 230 Stundenkilometer auf ein anderes Auto aufgefahren war.

Der 22-jährige Fahrer des anderen Autos verstarb nach kurzer Zeit.

Es ist unklar, ob der Verurteilte wegen Corona überhaupt seine Strafe antreten muss. Und dreieinhalb Jahre bedeuten in der Realität deutlich weniger. Von einem Führerscheinentzug wurde nicht berichtet.

Dreieinhalb Jahre für ein Leben, und lebenslänglich für die Angehörigen, ist völlig unzureichend.

Lebenslangen Führerscheinentzug

Bei schweren Körperverletzungen und/oder Toten ist neben einer echten Strafe der lebenslange Führerscheinentzug für den Täter zwingend geboten.

Auch der Täter soll sich jeden Tag an seine Tat und seine Opfer erinnern.

Dies würde darüber hinaus Angehörigen und Opfern den Anblick des Täters in einem Kfz ersparen.

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