Europa: Inflation steigt auf 3%.

EZB hat sich in die Sackgasse manövriert

Der Kölner Stadt-Anzeiger berichtet in seiner Ausgabe vom 01.09.2021, Seite 9 in seinem Artikel »EUROSTAT: Euro-Inflation auf Zehn-Jahres-Hoch« davon, dass das europäische Statistikamt EUROSTAT mitgeteilt hat, dass im Euro Raum die Inflation mit rund 3% den höchsten Stand seit fast 10 Jahren erreicht hat.

Verteuert haben sich insbesondere Energie mit 15,4%, Industriegüter mit 2,7% und Lebens- und Genussmittel mit 2%.

Die EZB hält trotz dieser gestiegen Inflation an ihrer ultra lockeren Geldpolitik zur Finanzierung der überschuldeten Südstaaten fest.

Mit ihrer ultra lockeren Geldpolitik hat sich die EZB in eine Sackgasse manövriert.

Behält die EZB ihren gegenwärtigen Kurs bei, droht durch die Geldentwertung massive Verluste für Sparer, Rentner und all die, die nicht in Sachwerte flüchten können. Dies kann zu politischen Unruhen führen und Auftrieb für anti europäische Parteien sein. Gleichzeitig befeuern die niedrigen Zinsen steigende Preise und es droht eine Immobilienblase.

Beendet die EZB ihre ultra lockere Geldpolitik und erhöht die Zinsen, sinkt die Inflation, überschuldete Länder könnten an ihre Zahlungsunfähigkeit kommen; es droht der Staatsbankrott. Wirtschaftlich wäre dies die vernünftigste Lösung. Die überschuldeten Staaten können ihre Schulden ohnehin schon jetzt nicht mehr zurückzahlen. Allerdings würde der Staatsbankrott einzelner Staaten zu politischen Verwerfungen führen.

Die EZB hat den überschuldeten Staaten Zeit gekauft, um ihre Schulden in Ordnung zu bringen. Diese Zeit haben die Länder jedoch nicht genutzt.

Der Euro ist so nicht zu retten. Statt zu einem Friedensprojekt zu werden, wird der Euro zur Spaltung Europas führen.