NRW: 55,5 Millionen für externe Gutachten

Warum benötigen Ministerien externe Gutachten?

Der Kölner Stadt-Anzeiger berichtet in seiner Ausgabe vom 23.08.2021, Seite 3, in seinem Artikel »Viel Geld für Gutachten«, über die Ausgaben der NRW-Ministerien für externe Gutachten.

Ausgaben Ministerium Minister Partei
10,8 Schule und Bildung Yvonne Gebauer FDP
8,2 Finanzen Lutz Lienen-Kämper CDU
7,5 Wirtschaft Andreas Pinkwart FDP
5,9 Arbeit Karl-Josef Laumann CDU
5,1 Umwelt und Natur Ursula Heinen-Esser CDU
4,4 Kinder und Familie Joachim Stamp FDP
3,6 Justiz Peter Biesenbach CDU
3,0 Verkehr Hendrik Wüst CDU
2,4 Heimat und Bau Ina Scharrenbach CDU
2,3 Kultur und Wissenschaft Isabel Pfeiffer-Poensgen parteilos
1,3 Staatskanzlei Armin Laschet CDU
1.0 Innenministerium Herbert Reul CDU

Warum benötigen Ministerien externe Gutachten?

Ministerien mit all ihren Beamten sollten das nötige Know-how selbst haben.

Mein erster spontaner Verdacht: Es gibt einen Zusammenhang zwischen der Dummheit der Minister und der Höhe der Ausgaben.

Aber nein, das kann nicht sein, da müsste ein ganz anderer führen. Oder war es bei ihm nur falsche Sparsamkeit?

FDP Ministerien führen bei den Ausgaben

Oder handelt es sich bei den Gutachten um verdeckte Rückzahlungen von Partei- oder Personenspenden?

Denkbar wäre es.

Externe Gutachten unnötig

Die Gutachten sind angesichts des eigenen Personals und der Größe der Ministerien unverständlich.

Die Vergabe und die Ergebnisse sind oft intransparent.

Mit externen Gutachten erhält der externe Auftragnehmer Einfluss auf die Politik.

Externe sind Gutachten unnötig. Fehlende Kompetenz sollte in den Ministerien selbst aufgebaut werden.